SV21 | Gebäudesanierung

Auftraggeber: Immobilienförderer

Fläche: 198,00 m2

Team: Technik: Eng Armanda Santos, Adesus Lda

Konstruktion: noch zu bestimmen

Kontraktualisierung: 2024

[Arbeiten]

Die Sanierung eines Wohngebäudes an der Travessa de São Vítor in Porto verwandelt ein leerstehendes Gebäude in eine Gruppe von Einzimmerwohnungen, die sich um ein neues Zugangssystem gliedern, das die Verbindung zwischen dem Innenraum und dem Stadtraum neu interpretiert.

Das Projekt entstand aus einer besonderen Situation: neben dem Gebäude befand sich ein leeres Grundstück – ein zu erwartender Raum, der, anstatt verdichtet zu werden, als strukturierendes Element in den Eingriff einbezogen wurde.

Leben im Ausland

Ein neuer Eingang aus der Leere geboren

Anstatt das gesamte Grundstück einzunehmen, entscheidet sich der Vorschlag dafür, die Lücke zu erhalten und sie als Gelenkpunkt zu nutzen. Die ursprüngliche Innentreppe wurde entfernt. An ihre Stelle ist eine weiße, leichte und minimalistische Metalltreppe getreten, die als funktionales und skulpturales Element zwischen den beiden Volumen schwebt.

Diese Treppe mit ihrem zurückhaltenden, aber strengen Ausdruck schafft eine neue vertikale Ordnung. Ihre strukturelle Leichtigkeit und ihr raffiniertes Design verleihen ihr eine herausragende Stellung im Außenbereich und fördern gleichzeitig die Belüftung und die natürliche Beleuchtung aller Etagen.

Architektur, die die Leere bewohnt

Grenzen zwischen dem Privaten und dem Sozialen

Die Treppe ist nicht nur ein Zirkulationselement, sondern auch ein Übergangsraum, in dem sich das Innere des Hauses zu kleinen privaten Innenhöfen hin öffnet, die das häusliche Leben erweitern und Momente des Kontakts mit der Stadt schaffen.

Durch diese Übergangsräume erhält die Leere eine architektonische Bedeutung – mehr als Abwesenheit, sie wird zu Präsenz und Erfahrung.

Architektur, die die Leere bewohnt

Durchlässige Grenzen zwischen dem Privaten und dem Gemeinsamen

Die Treppe ist nicht nur ein Zirkulationselement – sie ist auch ein Übergangsraum, in dem sich das Innere des Hauses zu kleinen privaten Terrassen oder geschützten Außenbereichen öffnet, das häusliche Leben erweitert und Momente des Kontakts mit der Stadt und dem Himmel schafft.

Durch diese Übergangsräume wird die Leere als architektonische Angelegenheit aufgenommen – mehr als Abwesenheit, sie wird zu Präsenz und Erfahrung.

Architektur, die das Wesentliche offenbart

An das tägliche Leben angepasste Innenräume

Im Inneren basiert der Eingriff auf einer verfeinerten Sprache. Bei den Wohnungen handelt es sich um Ein-Zimmer-Wohnungen mit angemessenen und funktionalen Flächen, die den Bedürfnissen des modernen städtischen Wohnens entsprechen. Die Verwendung neutraler Materialien und dezenter Oberflächen ermöglicht es, dass das natürliche Licht und die Räumlichkeit die Hauptrolle spielen.

Mehr als eine Geste der Bestätigung präsentiert sich das Gebäude als eine stille Intervention, die das Bestehende aufwertet und das Potenzial des nicht genutzten Raums offenbart.

Projekt-Galerie

Einzigartige Merkmale

  • Die Leere als architektonisches Material: Der Eingriff wertet das angrenzende leere Grundstück auf und verwandelt es in einen strukturierenden Raum für Zugang und Wohnen. Diese Leere wird zu einem integralen Bestandteil der Architektur und öffnet das Gebäude für die Stadt und das Licht.
  • Metalltreppe als zentrales Element: Eine leichte, weiße Treppe verläuft vertikal entlang der seitlichen Leere. Sie ist nicht nur funktional, sondern auch ein Element des Designs und der Leichtigkeit, das die verschiedenen Etagen mit Eleganz und Präzision miteinander verbindet.
  • Gemeinsamer Eingang als Übergangsraum: Der neue Eingang ist als Weg zwischen dem städtischen Außenbereich und den Wohnräumen konzipiert.
  • Bewusste und kontrollierte Renovierung: Der Vorschlag respektiert die ursprüngliche Struktur des Gebäudes und führt Ein-Schlafzimmer-Typologien mit geschlossenen Bereichen ein.